Mit dem Leihauto von Attika nach Vatika

Athen Flughafen: Ihr habt nun endlich Eure Umzugsklamotten vom Fließband erhalten, das Leihauto schon unter'm Hintern,
dann ab in Richtung Athen. Nach ca. 500 m vom Airport entfernt befindet sich rechts oben eine Tanke.
Es ist ratsam, hier voll zu tanken.
Die Fahrweise der Einheimischen differiert etwas von der, die man aus Europa kennt. Insofern ist mit Allem zu rechnen, besonders
jedoch am Wochenende, tags-, und besonders nachts.

Ihr haltet Euch auf der Autobahn in Richtung Elefsina, auch als Eleusis aus dem Geschichtsunterricht bekannt. Die erste Mautstelle verlangt € 2,70. Diese Gebühr ist lächerlich, nämlich 5,4 ct. / km! Die Attiki Odos, wie dieser Abschnitt von 50 km heißt, erspart 2 Stunden Stau in den Straßenschluchten von Athen, Hitze, Smog, schlechte Laune und damit miese Urlaubsstimmung.

  Richtung Elefsina der Autobahn folgen, nach 20 - 30 min seit der ersten Mautstelle kommt die zweite,
 an der  € 2,- fällig werden. Eindrucksvoll sind rechts die schroffen Berge Attikas und links die Bucht von Salamis.

Kurz nach Passieren der Abfahrt  nach Loutraki kommt eine Linkskurve, die gleichzeitig die Brücke über den Kanal von Korinth darstellt.



Kanal von Korinth

Einige 5 min. später erreicht Ihr ein Autobahndreieck, rechts geht es nach Patras, Ihr fahrt links gen Tripolis.



Akrokorinth

 Jetzt wird es bergig, in einer Senke stoppt Euch die dritte und letzte Mautstelle, bei der € 2,- zu entrichten sind.
Hier streift die Autobahn kurz die Präfektur Argolis, um dann nach Arkadien zu führen.
 Gleich hinter dem Artemision-Tunnel kommt eine Tanke, die 24 h geöffnet ist.

Nach 2 Stunden Fahrt erreicht Ihr Tripolis. Ihr kommt von Norden und fahrt auf der Autobahn im Uhrzeigersinn um die Stadt herum, bis zur Abfahrt "Sparti". Die Abfahrt ist etwas zu eng, so dass die Leitplanken von denen erzählen, die zu schnell waren.
Es sind 58 km nach Sparta ode 45 min. Fahrt. In Kerasitza akute Blitz-Gefahr..

Tja, die Strecke nach Sparta als Hauptstadt von Lakonien ist eben echt spartanisch, von wenigen Ausnahmen abgesehen.
 Kurven scheinbar ohne Ende.
Hinter Aleppochori eine lange rechte und enge linke 180° -, und vor Sparta eine enge rechte 270° - Kurve.
 Bei Nässe alles sehr gefährlich.
Vor Sparta wird der Eurotas-Fluss überquert, der leicht ansteigenden Straße folgen, die in der Mitte neue Palmen erhielt. An der höchsten Stelle entweder geradeaus weiter in Richtung Gythion, welches die unromantische Strecke ist. Hübscher ist es, hier rechts zu fahren, unten an der Kreuzung links die Palmenllee längs flanieren. Die Taxis sind hier rot, solltet Ihr mehr gelbe sehen, so habt ihr einen/mehrere Fehler begangen, denn: Dann seid ihr noch in Athen.

Ihr seid aus Sparta raus, am Lidl vorbei, Geschwindigkeit beachten, auf dem dem Lidl-Hügel blitzen's gar zu gern.
Dorf Amikles mit der Saftfabrik "Lakonia".



Orangenhain vor dem Taygitosgebirge

Im Dorf Trapezondi neigt man auch zum Blitzen. Es folgt wenig später links und recht ein Eukalyptuswld, der eine Kaserne beherbergt. Nach wenigen Kilometern verbreitert sich die Strasse und nimmt Bundesstraßencharakter an. Jetzt nicht anfangen mit Träumen.
Denn: Gleich kommt das Schild mit "rechts ab nach Monemvasia", dessen Empfehlung Ihr bitte Folge leistet.
Jetzt eitel Piste für paar Kilometer, was aber bald jäh mit einer scharfen Rechtskurve beendet wird.
Die Stadt Skala nimmt schon den Infrastruktur-Charakter an, den vor ein paar jahren Sparta hatte.
 Man kann südlich die Stadt umfahren, aber den Flair atmet man auf der Hauptstraße.

Hinter Skala wieder eine Brücke über den Eurotas, der bald auf der rechten Seite ein Lidl-Neubau folgt.
Kurz danach geht es rechts ab (es sind noch 66 km oder 66 min. nach Neapoli) über Elos, Asteri, Kato Glikovriss, Elia, Asopos, Papadianika nach Daimonia. Diese Strecke ist kürzer, aber auch attraktiver durch den Blick auf 's Meer.

Alternativ zu der Strecke kann man über Vlachioti, Makrinara, Molai, Sikea, nach 5 min. rechts ab nach Neapoli,
geradeaus nach Monemvasia. Es folgen noch die Dörfer Bellies, Talanta und Daimonia, wo auch die erste Variante mündet.

Rechts erstreckt sich der Golf von Lakonien, dahinter das in die Mani auslaufende Taygitosgebirge.
Schon ist die Grenze der Samtgemeinde Boion erreicht, es folgt Elika, Pandanassa, welches inzwischen umfahren wird-,
und nach wenigen Kilometern steht Ihr oben auf dem Pass, von dem der Blick in die Bucht der

Vatika,


Neapoli, Kap Maleas, Elafonisos und im Süden Kithera schweift.

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